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Festliche Granatapfel-Ente

Für besondere Anlässe gibt's heute mal eine festliche Tajine. Hier hab ich mich von dem alten, kleinen und heißgeliebten GU Kochbuch meiner Mama inspirieren lassen. Wie traditionell dieses Gericht ist, und wo es seinen Ursprung hat kann ich nicht sagen. Aber theoretisch ist keines der Zutaten fremd in Marokko. Deswegen können wir uns der Vorstellung hingeben, wie bei einer feierlichen Angelegenheit der Berber diese Granatapfelente serviert wird.

Die Zutaten sind ziemlich edel und nicht gerade billig, deswegen koch bitte diesmal mit besonders viel Liebe und Sorgfalt.

Für 4 Personen brauchtst du

Für die Soße:

150g Granatapfelkerne

150g gewürfelte Zwiebel

150g Walnusskerne, grob gehackt

150ml Brühe (Entenfond wenn du hast)

2El Butterschmalz

3El Granatapfelsirup

2-4Tl Honig

1/4Tl Piment, gemahlen

1/2Tl Zimt, gemahlen

1/2Tl Pfeffer, gemahlen

Salz

Für die Ente:

4 Entenbrüste à ~200g

2Tl Honig

Salz

Als Beilage passt Couscous ganz gut dazu.

Zubereitung

1. Tajine wässern.

2. Zunächst einmal erhitzt du dein Butterschmalz. Wieso Butterschmalz? Butterschmalz ist hoch erhitzbar, ohne zu verbrennen. Und genau das brauchen wir um unsere gemahlenen Gewürze zu toasten. Ich benutze dafür mal wieder meinen unauthentischen Fake-Wok. Also erhitze dein Butterschmalz bis kurz vor den Rauchpunkt, streue deine gemörserten Gewürze hinein und toaste sie, während du die Pfanne etwas schwenkst um sicherzugehen, dass sie sich gut verteilen.

Aber Achtung, gemahlene Gewürze verbrennen schnell!

3. Gib wenige Sekunden später schon die Zwiebeln dazu. Schwitz sie an und verteile sie gut mit den Gewürzen. Die Hitze kannst du etwas reduzieren.

4. Dann können auch schon die Walnüsse und der Granatapfelsirup dazu. Der Granatapfelsirup eignet sich perfekt zum karamellisieren, und wir erschaffen an dieser Stelle wunderbare Röstaromen.

5. Bevor hier irgendetwas anbrennt löschen wir alles mit dem Fond ab. Ganz ehrlich, wenn du, so wie ich keinen Entenfond da hast, dann nimm halt was du da hast. Ich hatte noch vietnamesische Pho da, angesetzt mit Schweinefleischknochen, und dass kam sehr gut.

6. Während das jetzt brav vor sich hin reduziert, können wir in Ruhe abschmecken. Granatapfelsirup kann ziemlich sauer sein, dafür ist der Honig. Wenn es so appetitlich ausschaut wie bei mir, kann der ganze Schmu in die Tajine.

7. Die gerade ausgekratzte Pfanne hab ich gleich wieder zurück gestellt und gut durch erhitzt. Währenddessen kannst du die Haut der Entenbrust so einschneiden wie es dir beliebt. Ich bin bei den klassischen Rauten geblieben, aber lass deiner Fantasie ruhig freien Lauf. Es geht nur darum die Spannung rauszunehmen, weil sie sich beim Braten zusammenzieht

8. Nun kommen die Entenbrüste in die heiße Pfanne, mit der Haut nach unten. Theoretisch brauchst du kein Fett dafür, die Ente gibt genug Fett ab. Aber mein Bratergebnis ist ziemlich unregelmäßig geworden, was daran liegen könnte, dass ich auf extra Fett verzichtet habe. Also mach wie du denkst.

Während die Entenbrüste auf der Haut braten, kannst du übrigens schon mal die Unterseite salzen.

8. Die Entenbrüste musst du nur von der Hautseite anbraten. Wenn diese so braun sind wie du es magst, kommt alles samt Entenfett in die Tajine. Verrühre Honig mit einem Schuss Wasser und Pinsel damit die Haut ein. Noch eine Priese Salz obendrüber schadet nicht, und die Tajine ist bereit für den Ofen.

9. Diesen heizen wir wie gewohnt zusammen mit der Tajine auf, um Spannungsrisse zu vermeiden. Wenn dein Ofen alt und lahm ist, dann stell ihn einfach ohne vorheizen auf 150°C und nach 1h sollte die Ente schön sein. Wenn dein Ofen sehr flott hochheizt, dann stell ihn erstmal für 15 Minuten auf 50°C, dann 15 Minuten auf 100°C und weitere 15 Minuten auf 150°C erzeugen eine rosa Ente, während bei 30 Minuten auf 150°C die Ente eher durch, aber auch immer noch saftig ist.

10. In der Zwischenzeit kannst du den Tisch decken, die Gäste auf einen Granatapfeltee einladen, und dann vor allen Augen die Tajine aus dem Ofen holen und öffnen. Jetzt kommt der letzte Touch. Die Granatapfelkerne werden in der Soße um die Entenbrüste verteilt, und schon kann gegessen werden.

Wir hatten keine Beilage, dafür war die Entenbrust mit der köstlichen Soße schon sättigend genug. Aber am nächsten Tag hab ich die übrige Soße mit Couscous erhitzt und das war auch echt lecker.

Viel Spaß beim Nachkochen, deine Lexi & Leyla